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Teil VII: Szenelokale sollen früher schließen

Posted by chrispee on Nov 20, 2007 in Münster, Sonstiges

Kneipenstreit: Einigung wäre nur von kurzer Dauer

Kürzere Öffnungszeiten sind möglicherweise nur eine kurzfristige Lösung im Streit um die Altstadt-Kneipen “Schwarzes Schaf” und “Barock”. Laut Ordnungsamtsleiter Martin Schulze-Werner sei es absehbar, dass die Sperrzeiten-Regelung im kommenden Jahr aufgehoben werde. Der zuständige Referent im NRW-Wirtschaftsministerium, Christian Siebert bestätigte: “Das ist derzeit die überwiegende Auffassung.” Der Gesetzesentwurf wird im Frühjahr 2008 erwartet. Noch im gleichen Jahr könnte die Regelung wirksam werden.

Neueröffnung

Der Streit um die Kneipen in der Altstadt geht unterdessen weiter. Nach einer Klage der Anwohner hatte die Gaststätte “Barock” an der Hörsterstraße vor mehr als einer Woche schließen müssen. Die Inhaber bemühen sich nun um eine neue Gaststättenerlaubnis. Sie wollen unter veränderten Bedingungen weitermachen. Dort, wo bislang die Tanzfläche war, müssten dann laut Martin Schulze-Werner Tische und Stühle stehen. Tanzen wäre nur an drei Tagen in der Woche erlaubt, für jeweils vier Stunden dürften die Möbel dann von der Tanzfläche verschwinden. Auch die Öffnungszeiten müssten sich ändern. Spätestens um 3 Uhr nachts wäre Schluss, an mehreren Tagen sogar um 1 Uhr. Die Nachbarn hätten für den Fall einer neuen Gaststättenerlaubnis bereits eine weitere Klage angekündigt, sagte Schulze-Werner. Dann hätte wieder das Verwaltungsgericht das letzte Wort.

Schwarzes Schaf

In der Sache “Schwarzes Schaf” wird das nicht mehr lange dauern. Die Anordnung mit der neuen Sperrzeit (3 Uhr) sei am Freitag zugestellt worden, sagte Martin Schulze-Werner. Die Antwort kam postwendend. Gestern Morgen lag die “Klage auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung” im Briefkasten des Ordnungsamts. Im Klartext: In ein bis zwei Wochen entscheidet das Verwaltungsgericht. Bis dahin bleibt im “Schwarzen Schaf” alles so wie bisher. Gefeiert wird bis fünf.

 
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Teil VI: Szenelokale sollen früher schließen

Posted by chrispee on Nov 18, 2007 in Münster, Sonstiges

Stadt greift durch: Sperrstunde um drei

Das Ordnungsamt macht ernst: Wegen nächtlichen Lärms und Randale auf dem Alten Fischmarkt muss die Szenegaststätte „Schwarzes Schaf“ künftig um drei Uhr morgens schließen. Eine entsprechende Verfügung sei den Betreibern zugestellt worden, sagte Ordnungsamtschef Martin Schulze-Werner gestern gegenüber unserer Zeitung. Bislang durfte die Gaststätte mit Tanzfläche, die vorwiegend von einem jüngeren Publikum besucht wird, bis fünf Uhr in der Frühe geöffnet bleiben.

Dass dies zumindest noch an diesem Wochenende so bleiben kann, erklärte Schulze-Werner: „In Münster ist es gute Sitte, solche Verfügungen bis zu einer Entscheidung im Eilverfahren nicht zu vollziehen.“ Und eben dieses haben die Betreiber des „Schwarzen Schafs“ vor dem hiesigen Verwaltungsgericht angestrengt, wie Gastronom Christoph Hartig gestern bestätigte. Die Betreiber wollen mit allen rechtlichen Mitteln versuchen, die verkürzten Öffnungszeiten abzuwenden.

Unterdessen zeichnet sich im Streit um die Gaststätte „Barock“ an der Hörsterstraße eine Lösung ab, wie Ordnungsamtschef Schulze Werner und Gastronom Hartig übereinstimmend erklärten. Mit früherer Nachtruhe und weniger Disco-Betrieb könnte das Lokal schon ab Mittwoch wieder öffnen.

 
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Teil V: Szenelokale sollen früher schließen

Posted by chrispee on Nov 15, 2007 in Münster, Sonstiges

Hoffnung für das Barock ?

Münster - Seit Mittwoch hat das „Barock“ an der Hörsterstraße geschlossen. Nach Einschätzung von Ordnungsamtsleiter Martin Schulze-Werner ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass die Kneipe schon bald wieder ihre Pforten öffnet. „Es gibt Optionen, wie sie weiter betrieben werden kann – dann allerdings in einer ganz anderen Art und Weise und mit anderen Öffnungszeiten“, so Schulze-Werner.

Voraussetzung: „Der Nachbarschaftsschutz muss absolut beachtet werden.“ Die Anlieger hatten wegen Lärmbelästigungen Klage gegen die von der Stadt erteilte Gaststättenerlaubnis eingereicht. Wird die Kneipe künftig zum Beispiel als Café betrieben, wäre das Hauptverfahren laut Schulze-Werner hinfällig – schließlich sei die umstrittene Konzession dann ja hinfällig.
Unklar ist hingegen, ob es für das „Schwarze Schaf“ noch eine Chance gibt, auch künftig bis 5 Uhr seine Türen offen zu halten. Zu den Plänen des Ordnungsamtes, die Sperrstunde auf 3 Uhr vorzuziehen, sei bislang keine Stellungnahme des Betreibers Christoph Hartig, der übrigens auch für das „Barock“ verantwortlich ist, eingegangen – die entsprechende Frist endete gestern.

Schulze-Werner geht daher zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass das „Schwarze Schaf“ ab nächste Woche zwei Stunden eher schließt – und rechnet gleichzeitig damit, dass der Betreiber gegen diese Entscheidung gerichtlich vorgehen werde.

 
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Teil IV: Szenelokale sollen früher schließen

Posted by chrispee on Nov 13, 2007 in Münster, Sonstiges

Lärmstreit: Last Order im Barock ?

Münster. Paukenschlag: Die Szenegaststätte „Barock“ an der Hörsterstraße steht offenbar unmittelbar vor der Schließung.

Das Verwaltungsgericht Münster hat einen Eilantrag der Betreiber abgelehnt, wie Horst Wüstenbecker, Rechtsanwalt eines gegen den Gaststätten-Lärm klagenden Nachbarn, gestern Abend gegenüber unserer Zeitung erklärte.

Damit habe die zuvor eingereichte Klage seines Mandanten gegen die von der Stadt Münster erteilte Gaststättenerlaubnis aufschiebende Wirkung. Im Klartext: „Von der Gaststättenerlaubnis darf kein Gebrauch gemacht werden.“ Eine Schließung der Gaststätte werde vorbereitet, sagte Wüstenbecker unter Berufung auf das Ordnungsamt. Den Betreibern des Barock bleibt nun nur noch der weitere Weg vor dem Verwaltungsgericht.

 
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Routineuntersuchung

Posted by chrispee on Nov 13, 2007 in Münster, Radsport / Laufsport, Sonstiges

Mit meinem Muskelfaserriss geht es so langsam wieder bergauf. Nur leider stellte der Arzt bei meinem heutigem Kontrollbesuch noch eine zusätzliche Adduktorenzerrung fest !

Mein erster Gedanke, na super !!!

Jetzt werde ich erst mal ein paar Termine bei einer Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin (auf deutsch: Krankengymnastik) machen.

 
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Tafelrunde

Posted by chrispee on Nov 7, 2007 in Münster, Radsport / Laufsport, Sonstiges

Eigentlich wollte ich hier noch von unserer gestrigen Tafelrunde berichten.

Aber irgendwie bin ich gerade ein bisschen schreibfaul. Deshalb wähle ich jetzt mal diese Methode.

 
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Sportverbot

Posted by chrispee on Nov 6, 2007 in Münster, Radsport / Laufsport, Sonstiges

Leider, hat die heutige Untersuchung bezüglich meines Muskelfaserrisses bei Dr. Mittmann noch keine Besserung ergeben. 

Sollten die verordneten Tabletten in den nächsten 7 Tagen ihre Wirkung verfehlen, droth mir auch noch für die nächsten 4 Wochen ein Sportverbot.

 
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Vorbei

Posted by chrispee on Nov 5, 2007 in Münster, Sonstiges

War schon Wochenende ?

Wenn ja, dann war das aber ziemlich schnell vorbei !

 

 
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Nicht viel….

Posted by chrispee on Nov 1, 2007 in Münster, Sonstiges

….ist heute passiert. Und es wird auch nicht mehr viel passieren.

Ein schönen Spaziergang haben wir hinter uns. Das Stück Kuchen ist auch verputzt.

Den rest des Tages werde ich das Sofa quälen.

 
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Teil IIII: Szenelokale sollen früher schließen

Posted by chrispee on Okt 26, 2007 in Münster, Sonstiges

Lärmende Discogänger: Sicherheitskräfte greifen durch

Mittwochnacht, wenige Minuten nach drei Uhr am alten Fischmarkt: Acht Taxen stehen in Reihe. Bei einigen „Personenkutschern“ tuckert der Motor munter vor sich hin. Gruppen Jugendlicher ziehen durch die nächtliche Partymeile. Auf den ersten Blick bestätigt sich der Frust der Anwohner und Geschäftsinhaber, die seit einiger Zeit gegen die Gaststätte das „Schwarze Schaf“ vorgehen (die WN berichteten). Den Anwohnern stinkt es, dass Betrunkene in die Hauseingänge urinieren, schreien, randalieren. Die Lärmbelästigung durch Taxen und Besucher des „Schafs“ empfinden sie als unerträglich. Damit soll jetzt Schluss sein: Die Anwohner fordern, das Lokal um drei Uhr in der Nacht zu schließen. Noch darf bis um fünf Uhr gefeiert werden.

Vielleicht ist einiges anders in dieser Nacht, als in vielen anderen Nächten, doch übermäßige Lautstärke der jungen Leute: Fehlanzeige. Für die feiernden Massen innerhalb des Schwarzen Schafs ist es auf der Straße erstaunlich ruhig. Hin und wieder schwappen bei geöffneter Tür Fetzen der Partymusik auf die Straße. Die Security zeigt Präsenz. Gruppenansammlungen auf der Straße werden aufgelöst, die Partyhungrigen bei lautem Gegröle sofort zur Ruhe ermahnt.

Jura-Studentin Wibke Kähler weiß, dass „es manchmal wirklich laut ist und sich einige wie Schweine benehmen“. Trotzdem hat die junge Frau wie 7000 andere Besucher des Lokals die Unterschriftenliste gegen die „Polizeistunde“ um drei Uhr im Schaf unterschrieben: „Es ist nun mal der beste Laden in der Innenstadt, um nachts tanzen zu gehen.“ Zudem sei das Schaf nicht das einzige Lokal am alten Fischmarkt, aus dem Betrunkene heraustorkeln. Der Blick wandert zum benachbarten „Bullenkopp“.

3.15 Uhr: In einem Geschäftseingang schläft ein betrunkener junger Mann. Es dauert nur wenige Minuten, bis die Sicherheitskräfte dem Mann auf die Beine helfen und ihn des Platzes verweisen. Mehr, so scheint es, kann ein Gaststättenbetreiber mit einer Konzession für 900 Gäste nicht leisten. Christoph Hartig, Betreiber des „Schafs“, kann keinen Sinn in der drohenden Sperrstunde um drei Uhr erkennen. „Dann müssten wir 900 Gäste auf einmal auf die Straße setzen“, sagt Hartig – das wäre „die schlimmste Lösung“ für Anwohner und Betreiber. Um die Ordnung auf der Straße zu gewährleisten, habe die Gaststätte neun Ordner im Einsatz und Hartig kündigt an, die Zahl der Ordner in der kritischen Zeit nach fünf Uhr noch um weitere fünf Kräfte zu erhöhen. Für die Taxen, die in langen Schlangen vor dem Lokal halten, fühlt sich der Betreiber jedoch nicht verantwortlich: „Es ist Sache der Stadt zu verhindern, dass Taxen in der Straße auf Kundschaft warten.“

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