Posted by chrispee on Okt 26, 2007 in
Münster,
Sonstiges
Lärmende Discogänger: Sicherheitskräfte greifen durch
Mittwochnacht, wenige Minuten nach drei Uhr am alten Fischmarkt: Acht Taxen stehen in Reihe. Bei einigen „Personenkutschern“ tuckert der Motor munter vor sich hin. Gruppen Jugendlicher ziehen durch die nächtliche Partymeile. Auf den ersten Blick bestätigt sich der Frust der Anwohner und Geschäftsinhaber, die seit einiger Zeit gegen die Gaststätte das „Schwarze Schaf“ vorgehen (die WN berichteten). Den Anwohnern stinkt es, dass Betrunkene in die Hauseingänge urinieren, schreien, randalieren. Die Lärmbelästigung durch Taxen und Besucher des „Schafs“ empfinden sie als unerträglich. Damit soll jetzt Schluss sein: Die Anwohner fordern, das Lokal um drei Uhr in der Nacht zu schließen. Noch darf bis um fünf Uhr gefeiert werden.
Vielleicht ist einiges anders in dieser Nacht, als in vielen anderen Nächten, doch übermäßige Lautstärke der jungen Leute: Fehlanzeige. Für die feiernden Massen innerhalb des Schwarzen Schafs ist es auf der Straße erstaunlich ruhig. Hin und wieder schwappen bei geöffneter Tür Fetzen der Partymusik auf die Straße. Die Security zeigt Präsenz. Gruppenansammlungen auf der Straße werden aufgelöst, die Partyhungrigen bei lautem Gegröle sofort zur Ruhe ermahnt.
Jura-Studentin Wibke Kähler weiß, dass „es manchmal wirklich laut ist und sich einige wie Schweine benehmen“. Trotzdem hat die junge Frau wie 7000 andere Besucher des Lokals die Unterschriftenliste gegen die „Polizeistunde“ um drei Uhr im Schaf unterschrieben: „Es ist nun mal der beste Laden in der Innenstadt, um nachts tanzen zu gehen.“ Zudem sei das Schaf nicht das einzige Lokal am alten Fischmarkt, aus dem Betrunkene heraustorkeln. Der Blick wandert zum benachbarten „Bullenkopp“.
3.15 Uhr: In einem Geschäftseingang schläft ein betrunkener junger Mann. Es dauert nur wenige Minuten, bis die Sicherheitskräfte dem Mann auf die Beine helfen und ihn des Platzes verweisen. Mehr, so scheint es, kann ein Gaststättenbetreiber mit einer Konzession für 900 Gäste nicht leisten. Christoph Hartig, Betreiber des „Schafs“, kann keinen Sinn in der drohenden Sperrstunde um drei Uhr erkennen. „Dann müssten wir 900 Gäste auf einmal auf die Straße setzen“, sagt Hartig – das wäre „die schlimmste Lösung“ für Anwohner und Betreiber. Um die Ordnung auf der Straße zu gewährleisten, habe die Gaststätte neun Ordner im Einsatz und Hartig kündigt an, die Zahl der Ordner in der kritischen Zeit nach fünf Uhr noch um weitere fünf Kräfte zu erhöhen. Für die Taxen, die in langen Schlangen vor dem Lokal halten, fühlt sich der Betreiber jedoch nicht verantwortlich: „Es ist Sache der Stadt zu verhindern, dass Taxen in der Straße auf Kundschaft warten.“
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Posted by chrispee on Okt 26, 2007 in
Münster,
Sonstiges
Klage gegen das “Barock”
Der Streit um die Lärmbelästigung durch das Lokal “Barock” an der Hörsterstraße spitzt sich zu: Jetzt klagt ein Nachbar gegen das Ordnungsamt - um die Gaststättenerlaubnis zu kippen.
Es fehle eine Baugenehmigung für das Lokal, sagt Anwalt Horst Wüstenbecker, der die Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht hat. “Eine Vergnügungsstätte ist im Bebauungsplan nicht vorgesehen.” Ein Gaststättenbetrieb sehr wohl - aber nach Auffassung seines Mandanten handele es sich bei dem “Barock” eindeutig um eine Diskothek. “Und wenn die Baugenehmigung fehlt, darf das Amt somit auch keine Gaststättenerlaubnis erteilen.”
Für Christoph Hartig, der seit Februar dieses Jahres das “Barock” betreibt, könnte die Klage direkt verheerende Folgen haben: Bei so einer Anfechtungsklage sehe das Verwaltungsrecht eine aufschiebende Wirkung vor - somit müsste das Lokal sofort geschlossen werden, sagt Wüstenbecker. Halte sich der Betreiber nicht an diese Gesetzgebung, strebe der Kläger das Eilverfahren an.
Soweit denke Hartig allerdings noch gar nicht, denn er sei überzeugt: “Hier handelt es sich eindeutig um einen Gaststättenbetrieb.” Eine Vergnügungsstätte sei in seinen Augen eine “klassische Großraumdisko”. Rückendeckung erhält er vom Bauordnungsamt, das ebenfalls von einer Gaststätte spricht.
Sollte die Ansicht der Stadt kippen, werde Hartig Widerspruch einlegen. “Eine Juristerei, die ich nicht vom Zaun brechen wollte.” Wüstenbecker rechnet mit verwaltungsrechtlichen Schritten in 14 Tagen, “die Frage ist nur, wer sie anstrebt”. Gespräche schließen beide Parteien aus - weil die jeweils andere Seite nicht reden wolle.
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Posted by chrispee on Okt 24, 2007 in
Münster,
Sonstiges
…sind bei Carsten jetzt behoben !!!
Posted by chrispee on Okt 20, 2007 in
Münster,
Sonstiges
Nach der gestrigen Geburtstagsfeier und den abstechern in die Grille und ins Cuba Nova, ist jetzt erst mal relaxen angesagt. Heute Abend geht es dann in den Klup zum auflegen.
Posted by chrispee on Okt 18, 2007 in
Münster,
Sonstiges
Oder, warum verkauft der SC Preußen Münster jetzt schon seine Tickets für Stück 2 € im Rewe ?
Posted by chrispee on Okt 18, 2007 in
Münster,
Sonstiges
Am Alten Fischmarkt stinkt es. Und zwar allen Beteiligten. Anwohner des belebten Kneipenviertels klagen schon seit Langem über Lärm und Gestank, Geschäftsleute über Fahrräder auf verschmierten Bürgersteigen, und die Gaststättenbetreiber fühlen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt.
Der Konflikt am Alten Fischmarkt droht zu eskalieren, seit das Ordnungsamt auf Drängen der Politik angekündigt hat, künftig den Gaststätten „Schwarzes Schaf“ und „Barock“ den Betrieb nur noch bis drei Uhr erlauben zu wollen. Zwei Stunden weniger als bislang. Sogar eine Fortsetzung des handfesten Krachs auf der Partymeile ist nun vor Gericht denkbar.
„Wir sind doch keine Rechtsbrecher“, empört sich Christoph Hartig, nachdem er in den WN von den Plänen des Ordnungsamtes gelesen hat. Zusammen mit einem Kompagnon betreibt Hartig die beiden Szenelokale auf dem Alten Fischmarkt und an der Hörsterstraße, die ins Visier von Anwohnern und Politikern geraten sind. Er sieht sich bestraft, „weil wir Erfolg haben“. Dabei verweist er auf seine Konzession für das „Schaf“ – „für 900 Gäste“. Und die will er jetzt zu einer Unterschriftenaktion gegen kürzere Öffnungszeiten mobilisieren.
Scherben, Erbrochenes, Urin auf dem Pflaster: „Wir haben zehn Security-Kräfte“, entgegnet Hartig. „Zusätzlich macht eine Reinigungscrew morgens die Straße sauber. Welche Gaststätte in Münster macht das schon?“ Hartig sieht sich als Sündenbock abgestempelt – für alles, in einem Viertel, in dem die Zahl der Kneipen und Imbissbuden in den vergangenen Jahren zugenommen hat. „Wenn die Stadt das zulässt . . .“
Gegenüber vom Schwarzen Schaf schaut Hein Götting aus dem Schaufenster. Der Kunsthändler kennt die Sorgen der Anwohner, muss selbst häufiger morgens den Eingang vor seinem Geschäft reinigen. „Aber ich kann wenigstens abends um sieben Uhr nach Hause gehen und habe meine Ruhe.“ Eine Mutter, die in ihrer Küche im ersten Stock am Alten Fischmarkt sitzt, kann das nicht. Sie hat den letzten Beschwerdebrief an die Stadt unterzeichnet, wie 20 andere von der Straße. Namentlich will sie nicht genannt werden, wie so einige, die Angst haben. „Ich schlafe nur mit Ohrenstöpseln.“ Ihr Kind sei morgens schon von Betrunkenen angemacht worden, in den Hauseingang werde gepinkelt. „Die Zustände sind unzumutbar. So kann es nicht weitergehen.“
Kneipier Hartig verteidigt sich: „Es ist nicht festgestellt, dass wir der Zweckverursacher sind.“ Will meinen: Es könnten auch Gäste aus anderen Lokalen in der Nachbarschaft sein. Und: „Was kann ich dafür, wenn die Taxen vor meinem Laden mit laufendem Motor halten, obwohl sie das nicht dürfen.“
Ein paar Schritte weiter, auf der Hörsterstraße der gleiche Ärger: Ein Anwohner zieht gegen die Kneipe Barock ins Feld. „Illegal“, nennt er den Betrieb in den Räumen des früheren Grand Café. Seit Jahren kämpft er gegen die Lärmbelästigung. Jetzt soll sein Rechtsanwalt das Szenelokal stilllegen, nachdem alle Einigungsversuche gescheitert sind. Wieder steht Christoph Hartig auf der anderen Seite.
Der aber ärgert sich am meisten über die örtlichen Politiker. „Von denen hat keiner mit uns gesprochen.“ Dabei sei alles, was in dem Viertel geschehe, von der Stadt abgesegnet worden. Und der Ordnungsamtschef habe Mitte September sogar in einem Schreiben an die Bezirksvertretung Mitte die Situation am Alten Fischmarkt als „eher entspannt“ bezeichnet. Das scheint sich nun geändert zu haben. Der Ärger geht weiter – auf allen Seiten.
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Posted by chrispee on Okt 17, 2007 in
Münster,
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Die Stadt Münster will am Alten Fischmarkt mit harter Hand kehren: Das Szenelokal „Schwarzes Schaf“ soll künftig bereits um drei Uhr schließen, nachdem sich in den vergangenen Monaten die Beschwerden aus der dortigen Nachbarschaft massiv gehäuft hatten. Das erklärte Ordnungsamtsleiter Martin Schulze-Werner gestern. Bislang hat die Kneipe mit angeschlossenem Tanzsaal zwei Stunden länger geöffnet.
Auch die Gaststätte „Barock“ an der Hörsterstraße in den Räumen des früheren „Grand Café“ muss um ihre Öffnungszeiten bis fünf Uhr bangen. Hier soll künftig ebenfalls um drei Uhr Feierabend sein, wie Schulze-Werner ankündigte.
Zunehmende Beschwerden über Lärm, Müll und Gestank hatten in den vergangenen Monaten auf dem Straßenzug Alter Fischmarkt/Hörsterstraße immer wieder zu Protesten der Anwohner geführt. Diese fanden offenbar in der jüngsten Sitzung der Beschwerdekommission Gehör. Dem Vernehmen nach soll die Entscheidung über kürzere Öffnungszeiten für die beiden Lokalitäten einvernehmlich gefallen sein.
In den kommenden Tagen bekommen die Betreiber beider Gaststätten einen Anhörungsbogen. Danach scheint der frühere Feierabend an beiden Orten behördlicherseits als beschlossene Sache. Zuletzt hatte sich die CDU Altstadt dafür ausgesprochen, mit Blick auf die Anwohner dem ausgelassenen Treiben nach Mitternacht einen Riegel vorzuschieben.
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Posted by chrispee on Okt 16, 2007 in
Münster,
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…bin ich schon auf den Entwurf für mein neues Tatoo. Heute um 11 Uhr kann ich mir den Entwurf bei Anatomie ansehen.
Mehr dazu dann vielleicht später.
Edit: Motive ist super, die passende Stelle habe ich mir auch ausgesucht und am 02.12 wird es dann ernst.
Posted by chrispee on Okt 5, 2007 in
Münster,
Radsport / Laufsport,
Sonstiges
Am Mittwoch den 03.10.2007 war es endlich soweit, der Tag des großen Rennens war gekommen. Um 7:30 Uhr rappelte der Wecker. Nach der Katzenwäsche noch schnell den Magen gefüllt und ab ging es zum vereinbarten Treffpunkt.
Nachdem warmrollen ging es dann in den Startblock B. Bevor für uns aber der Startschuss viel, gingen erst noch die Damen der Hochschulmeisterschaften und der Startblock A auf die 60km Runde.
Dann war es endlich soweit, 3-2-1 START !!! Mann, ich hätte nie gedacht das ich mal so schnell mit dem Rennrad unterwegs sein werde. Mit 48 km/h ging es die Grevener Str. stadtauswärts Richtung Sprakel.
Nachdem sich das Feld sortiert hatte wurde es dann etwas ruhiger, mit nur noch 38 - 40 km/h ging es über die enge Kanalbrücke in Gimbte Richtung Ladbergen. Ab Ladbergen ging es mit einem 38. Schnitt dann über Brock und Gelmer wieder Richtung der engen Kanalbrücke in Gimbte. Kurz vor der engen Brücke kam von hinten ein Führungsfahrzeug angerausch, über Lautsprecher teilte man uns mit das wir gleich von ca. 100 Rennradfahrern überholt werden würden und uns aus diesem Grund rechts halten sollen. Kaum hatte ich mich rechts eingeordnet, kamen auch schon die ersten Fahrer der 130. km Strecke von hinten angerauscht.
Das letzte Stück Richtung Münster wechselten Henning, Hoogi, Jens und ich uns mit der Führungsarbeit ab. Auf der Grevener Str. wieder angekommen holten vier noch mal alles aus uns raus. Gemeinsam fuhren wir über die Zielline am Hindenburgplatz.
Mit einem Schnitt von 38,1 km/h belegte ich in meinem ersten Rennen Platz 402 (AK 143) der Gesamtwertung. Die Fahrzeit betrug 1:38:19 h.
Ich bin noch immer begeister und werde im nächsten Jahr wieder dabei sein.
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