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Trainingsplan & Rennradblog

Nachdem ich meinem Hobby, dem Rennradfahren, im letzten Jahr wegen einer Verletzung und unseres Umzuges nicht nachkommen konnte, will ich in diesem Jahr wieder richtig angreifen. Aus diesem Grund, habe ich mir soeben einen Trainingsplan erstellt an dem ich mich die nächsten Wochen orientieren werde, um mich für die neue Saison  fitzumachen.

Da die aktuelle Wetterlage, keine Fahrten mit dem Rennrad zulässt, werde ich mich zu nächst auf das Rollentraining und das joggen konzentrieren.Vielleicht werde ich mir auch noch eine Zehnerkarte zulegen, und im örtlichen Fitnessstudio am Spinning teilnehmen.

Starten werde ich mit der ganzen Aktion am Sonntag, dann geht’s nämlich auf die Rolle.

Zusätzlich zum Trainingsplan werde ich in den nächsten tagen auch meinen Rennradblog wieder zum Leben erwecken und dann auch regelmäßig dort meinen Fortschritt posten.

Auf geht’s!!!

Rennradtour de Luxe

Gestern ging es um 16 Uhr auf eine sommerliche Rennradtour. Mit mir waren noch Rob, Henning, Hoogie und Ingo an Board. Von Münster aus ging es über Roxel, Schapdetten und den Höhenwanderweg hinauf zum Longinus-Turm. Dort gönnten wir uns alle einen Cappucino und plauderten ein bisschen bei herrlichen Sonnenschein.

Zurück ging es dann wieder über Schapdetten und Roxel nach Münster. Nach 55,48km und 2:06 h Fahrzeit war ich dann wieder zu hause angekommen und ganz schön platt.

War es die richtige Entscheidung sich für Ostermontag bei “Rund um Köln” anzumelden ? Momemtan zweifel ich ein bisschen daran. Aber das wird schon!

Gezieltes Training

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, für die anstehende Rennradsaison zu trainieren. Leider ist aus diesen guten Vorsätzen bislang nicht viel geworden. Ohne Training werde ich die anstehenden Rennen in dieser Saison aber nicht überstehen.

Deshalb habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen mit dem Spinning anzufangen. Gestern Abend hatte ich dann auch meine erste Stunde. Und ich muss sagen, es ist was ganz anderes als mit dem Rennrad durch die Landschaft zu fahren oder zu Hause auf der Rolle zu trainieren. Normal sollte die Basiceinheit von 19:10 – 19:55 Uhr gehen, da aber der nachfolgende Kurs nicht státt fand, hat man die Einheit einfach auf 60 Minuten verlänger.

Für mich als Spinninganfänger war es erstens, ungewohnt auf solch einem Rad zu sitzen, und zweitens waren die Tempowechsel auch erstmal nicht so mein Ding. Alles in allem habe ich mich aber ganz gut zu Recht gefunden und Spaß hat es auch gemacht.

Soll also heißen, sofern es die Zeit erlaubt ,werde ich jetzt des öfteren am Spinning teilnehmen um mich so auf die bevorstehenden Aufgaben gezielt vorzubereiten!

Oh jeh, oh jeh

Ob das so richtig war was ich gerade gemacht habe?

Hab mich gerade für “Rund um Köln” angemeldet! Ab jetzt muss ich mein Trainingspensum wohl gewaltig steigern. Der Termin ist nämlich schon am 13. April! Schauen wir mal was das wird!

Wind & Kälte

Heute war es endlich soweit, der Sparkasse Münsterland Giro stand auf dem Plan.

Nach einem leichten Frühstück habe ich mich fertig gemacht und bin mit dem Rad zum abgemachten Treffpunkt gefahren. Als ich das Haus verlassen habe, musste ich feststellen das es a**** kalt war. Da ich mir sowas gedacht habe, hatte ich mich passend angezogen.

Nachdem wir uns warm gefahren hatten (ca. 8km), ging es direkt in den Startblock C für die 77km Strecke. Das Adrenalin war bereits jetzt deutlich zu spüren. Unsere Taktik sollte folgendermasen aussehen: Wir wollten die beiden Frauen (Steffi und Karin) aus unserem Team bis auf den Schöppinger Berg ziehen und danach sollte dann jeder sein eigenes Tempo fahren. Das wir das wohl nicht hinbekommen würden, war mir (uns) schon schnell nach dem Start klar. Bis Kilometer 20 konnten wir noch alle zusammen bleiben, dann mussten die beiden aber abreissen lassen. Zusammen ging es dann mit Hoogie, David und Jens auf die restlichen Kilometer.

Es war bis Rosendahl-Darfeld ein sehr langsames (Durchschnitt 25km/h) Rennen, der Grund dafür war der doch sehr starke Gegenwind. Die Ortsdurchfahrt wurde aber schon flott mit ca. 37 km/h gemeistert. Jetzt wurde das Rennen immer schneller. Mein Tacho zeigte als Höchstgeschwindigkeit 50,24 km/h an. Den Durchschnitt konnten wir aber leider, aufgrund des Gegenwindes, auf den ersten Kilometern, nicht steigern.

Dann kam das größte Hindernis, der Schöppinger Berg. Hier hatte Jens den besseren Antritt am Berg erwischt und David und ich mussten uns alleine hochquälen. Hoogie hatte einen Hungerast und musste vorher auch schon abreissen lassen.

Der Rest der Strecke war im grunde nur noch ein Kinderspiel. Nicht wirklich ! Mein Trainingsrückstand machte sich jetzt deutlich bemerkbar. Trotzdem habe ich es bis ins Ziel geschafft.

Jetzt bin ich echt kaputt. Gleich noch ne Pizza essen und ein Bier trinken und dann geht es ab ins Bett.

Platz 460 auf der 77km Strecke und Platz 163 in meiner Altersklasse. Die Durschnittsgeschwindigkeit betrug im Ziel 32,8 km/h und die Höstgeschwindigkeit lag bei 50,24 km/h.